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Erich Maria Remarque
Die Ereignisse des Ersten Weltkrieges aus der Sicht eines einfachen Soldaten: Paul Bäumer kommt als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger von der Schulbank an die Front - und erlebt die ganze Grausamkeit des Krieges und das sinnlose Sterben seiner Kameraden. Ein Klassiker der Weltliteratur.
Im Westen nichts Neues war das sensationellste Erfolgsbuch der deutschen Literatur überhaupt. Es wurde in 45 Sprachen übersetzt und hatte bereits vier Jahre nach Erscheinen (1929) eine Auflage von eineinhalb Millionen erreicht. 1933 verboten, erlebte das Buch nach dem 2. Weltkrieg eine Renaissance, die sich heute, angesichts immer neuer Kriegsgreuel in der Welt, wiederholt. Denn die Schrecken des 1. Weltkrieges sind die Schrecken aller Kriege. Remarque beschwört sie mit einer zupackenden Lebendigkeit, der schonungslosen Sprache der Jugend, die für jede Generation wieder neu spricht.
Erich Maria Remarque wird am 22.6.1898 als Sohn eines Buchbinders in Osnabrück geboren. Von der Schulbank aus gelangt er direkt an die Front. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitet er u.a. als Journalist. Durch seinen Antikriegs-Roman "Im Westen nichts Neues" wird er 1929 über Nacht berühmt. Der Roman erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben des 19jährigen Paul Bäumer und seinen Kameraden. 1933 werden auch seine Bücher von den Nationalsozialisten öffentlich verbrannt. Bereits 1929 verlässt Remarque Deutschland, er siedelt1939 nach New York über, wo er die amerikanische Staatsbürgerschaft annimmt. Er stirbt am 25.9.1970 in Locarno.
218 Seiten
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